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Skaten in Bergen oder was macht man sonst wenn es hagelt?
Am Samstag den 29.04.06 war in Bergen die Auftaktveranstaltung der Inliner-Saison. Die ganze Woche war das Wetter
erträglich, dann kam der Samstag und die Schauer wechselten sich mit vereinzelten Sonnenstrahlen ab.
Aber am Besten fange ich vorne an:
Neun SFL-Skater trafen sich am Samstag um 7:30 Uhr an der Lechtinger Halle um mit dem
Mercedes Sprinter die Fahrt Richtung Lüneburger Heide anzutreten. Die Fahrt ging zügig voran, nach 205 km und einer kleinen Pause waren wir um ca. 10:30 Uhr am Kleisterkamp in
Bergen. Die ersten Bekannten aus Gifhorn, Celle und von Nordstrand wurden begrüßt, man plauderte und lächelte (noch war der Himmel nur bedeckt).
Unsere EinzelzeitfahrerIn Verena Bruns, Michael Osterfeld und Maik Stevens holten ihre Startunterlagen ab. Wir
brachten sie mit dem Sprinter zur 2,5 km entfernten Strecke, da auf der teilweise nicht asphaltierten, sandigen mit Schlaglöchern versehenen Zufahrt, skaten nicht möglich war.
Um 12:11 Uhr startete Michael O. zu seinem ersten Halbmarathon der Saison, Maik
folgte 10 Minuten später und Verena machte sich um 12:42 Uhr auf den Weg. Die Ausgabe der Startunterlagen für den Jedermannslauf war für 12:00 Uhr vorgesehen,
also fuhren wir restlichen Sechs zurück zum Kleisterkamp. Noch schnell auf die Toilette und zurück zur Strecke. Zwischenzeitlich setzte dann auch der Regen ein, hin und wieder durch leichte
Hagelschauer und Sonnenschein aufgelockert.
Michael O. erreichte das Ziel nach 0:44:27,30 Std. als siebter seiner Altersklasse. Verena brauchte etwas länger, sie benötigte 1:06:09,65 Std. für die 21,2 km. Maik
schaffte es als zweiter seiner Alterklasse in 0:50:17,60 Std. und landete somit auf dem Treppchen.
Der Hagel dauerte noch an und wir diskutierten ob wir beim Jedermannslauf starten sollten oder nicht. Das Ergebnis lautet: 2 x nein und 4 x ja!
Also ab auf die Buckelpiste. Mona Stevens, Daniel Steins und Michael Hieckmann waren unterwegs um ihren allerersten Halbmarathon zu bewältigen. Mona schloss sich schnell mit einer KidsKup-Freundin zusammen.
Michael H. und Daniel hängten sich bei Michael Steins in den Windschatten und forderten so die Skaterwelt heraus.
Erschöpft aber glücklich nahmen alle einen kleinen Pokal nach einer Zeit unter einer Stunde entgegen. Da lachte auch die Sonne wieder und wir fuhren zufrieden Richtung Lechtingen. Trotz des gewöhnungsbedürftigem
Wetter und der Berg- und Talfahrt (Bergen macht seinem Namen alle Ehre) war es unter dem Strich doch ein gelungener Start in die Saison.
 Ach ja, fast hätte ich eines noch vergessen, … wenn man auf einen Truppenübungsplatz skatet, muss man auch mit Soldaten und gepanzerten Fahrzeugen rechnen oder ?
Michael Steins, April 2006
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